Easy Hausaufgaben machen!

Der tägliche Kampf mit den Hausaufgaben

Die Schule ist vorbei, der Tornister wird in die Ecke geschmissen und wenn es nach den Kindern geht kann er da gleich bis zum nächsten Morgen liegen bleiben.

Nach dem Mittagessen, wenn eigentlich alle Kinder spielen wollen, kommt Mama mit dem üblichen Satz:“ So und jetzt werden die Hausaufgaben gemacht! Ich komme später hoch und gucke ob du ALLES erledigt hast!“

Augenrollend und mit runtergezogenen Schultern geht’s dann nach oben ins Kinderzimmer und lustlos wird das Hausaufgabenheft herausgeholt.

Der tägliche Kampf mit den Hausaufgaben kommt allen Eltern bekannt vor.

Was tun wenn die Kleinen keine Lust auf ihre Hausaufgaben haben?

Die Hausaufgaben lebendig machen!

Rechenaufgaben können zum Beispiel in der Küche umgesetzt werden, indem man zusammen die Zutaten für den Kuchen ausrechnet. Vokabeln die einfach nicht in den Kopf wollen können zu einer lustigen Geschichte zusammengedichtet werden. So machen die Hausaufgaben plötzlich Spaß und werden dazu noch verstanden!

 An den Lieblingsort zurückziehen!

Der Schreibtisch wird gleich immer mit Hausaufgaben verbunden. Hier stapeln sich Hefte und Bücher und an der Pinnwand hängt der Stundenplan, der an den bevorstehenden Schultag erinnert!

Wie wäre es mit einem Ortswechsel? Alle Kinder haben ihre geheimen Verstecke und Lieblingsecken im Haus. Hier fühlen sie sich sicher und geborgen. Warum nicht die Vokabeln in der Hängematte üben oder das Diktat in der Bude schreiben? Eine Atmosphäre in der sie Kinder wohl fühlen animiert oft mehr als der eigene Schreibtisch!

Das hast du aber toll gemacht!

Lobt eure Kleinen, wenn sie mit ihrem Diktat nach Hause kommen oder die Matheaufgabe richtig gelöst haben. Das ist eine super Motivation, macht stolz und verbindet das Lernen und Hausaufgaben erledigen mit einem guten Gefühl!

Und wenn mal was daneben geht ist das auch kein Weltuntergang, aufbauende Worte helfen oft mehr als Unverständnis und harte Kritik.

Echt jetzt? Die Schule ist grad vorbei und schon geht’s am Schreibtisch weiter…!

Kinder sind oft müde und erschöpft nach einem langen Schultag und wollen erst einmal spielen oder einfach nur auf dem Sofa liegen und entspannen. Warum eigentlich nicht. Vereinbart zusammen mit den Kindern eine Zeit, wann die Hausaufgaben in Angriff genommen werden.

Ausgeruht und mit neuer Energie lassen sich die Hausaufgaben gleich viel leichter bewältigen! Auch während der Hausaufgaben bewirken kleine Verschnaufpausen oft Wunder.

Reicht pauken in der Schule nicht?

Die Hausaufgaben wurden nicht erfunden um die Kinder zu ärgern und sie vom spielen abzuhalten. Sie helfen beim eigenständigen Lernen und verhindern, dass man zwei Tage vor der Mathearbeit plötzlich Panik bekommt und stundenlang pauken muss. Erklärt den Kleinen den Sinn der Hausaufgaben und was dahinter steckt. Der beste Kumpel läuft nicht weg, der sitzt auch zu Hause und macht seine Hausaufgaben. Zum spielen ist danach ja immer noch Zeit genug!

Ach cool, davon musst du mir unbedingt mehr erzählen!

Alle Kinder haben ihre Lieblingsfächer in der Schule, der eine liebt Mathe, der andere Erdkunde.

Fragt die Kleinen was sie Neues in ihrem Lieblingsfach gelernt haben und was in der Schule heute besonders gut geklappt hat. Wer erzählt nicht gerne von tollen Erlebnissen, spannenden Experimenten oder neuen Ländern die sie auf der Weltkarte entdeckt haben?

Hausaufgaben im Lieblingsfach fallen dazu noch viel leichter und motivieren auch die restlichen Aufgaben zu erledigen.

Hier gib’ts noch mehr Tipps zum Lernen! Steigert die Konzentration eurer Kinder mit diesen easy Übungen.

Okay, der Tornister wird nach Schulschluss wahrscheinlich immer noch als erstes in die Ecke geschmissen und die Kinder laufen auch nicht freudestrahlend nach Hause, weil sie das Erledigen der Hausaufgaben kaum erwarten können.